Ich bin Coach und Moderatorin, Mutter und Marathonläuferin, pendle zwischen Welten und Städten. Das ist spannend! Und wundervoll! Und es fallen Geschichten und Erkenntnisse ab, die ich Ihnen und Euch erzählen möchte. Einmal wöchentlich, in meinem Blog.

Vom Rat erschlagen: Deine größte Herausforderung ist meine größte Herausforderung

Die Welt, in der wir leben, ist voller Ratschläge. Gut gemeinte, angstbesetzte, wilde, absolute Ratschläge. Lebensrezepte von Menschen, die uns nah sind, von Menschen, die wir fragen, noch häufiger von denen, die wir aktiv nie gefragt hätten. Ratschläge in Büchern und Podcasts, in Blogs und in Instagram-Stories. Rezepte zur Optimierung unserer Karrieren, Beziehungen, Kohle und Kinder, unserer Hirne, unserer Hintern.

Viele Ratschläge lassen wir in uns hinein, in der Hoffnung, sie könnten uns die Orientierung liefern, die wir im Wandel unserer Welt verloren haben. Und manche machen ja auch Sinn.

Aber im Lärm der Gurus haben wir etwas verlernt. Und zwar uns selbst zuzuhören. Unser eigenes Rezept zu kreieren. Unser eigener Guru zu sein.

Ich war Heldin darin, mir von anderen Menschen sagen zu lassen, was gut und richtig für mich ist, was ich machen, oder eben nicht machen sollte. Aber das hat mich lange Zeit immer unsicherer werden lassen. Ich habe Entscheidungen getroffen, revidiert, wieder getroffen. Ich habe mein Umfeld irre gemacht im Zickzacklauf – und mich selbst noch mehr. Ich habe meinen inneren Kompass nicht mehr gefühlt, mich stattdessen auf die Kompasse der anderen verlassen. Aber die waren eben nicht ich: die liebten nicht, was ich liebte, sahen nicht, was ich sah, fürchteten nicht, was ich fürchtete.  Deren Rezepte funktionierten für mich nicht, oder wenn, dann nur in kleinen Teilen.

Seit ich Menschen als Consultant, als Coach begleite, habe ich das für mich viel mehr verstanden. Für mich und vor allem für die, die zu mir kommen, um ihre eigenen Herausforderungen zu meistern, um zu scheinen, um zu wirken. Ich habe verstanden, dass es eben nicht darum geht, mich einem Klienten oder einer Klientin überzustülpen, sie anzuleiten, mit meinem Kompass zu beratschlagen. Weil ich nicht liebe, was er oder sie liebt, weil ich nicht sehe, was er oder sie sieht, weil ich nicht fürchte, was er oder sie fürchtet.

Ich begleite zu ihren eigenen Wahrheiten, ich frage sie zu ihren Entscheidungen. Solange, bis sie sich verdutzt die Augen reiben und ihren eigenen Kompass neu kennenlernen.

Orientierung in unserer irren Welt bringt uns nur: unsere eigene, einzigartige Echtheit.

Wie Du sie findest?

Schreib 10 Dinge auf, die Du am aller liebsten tust.

Tu mehr genau davon.  

Erzähl Dir Deine eigene Geschichte. Reflektiere. 

Finde Deine eigene Wahrheit, bevor Du die Ratschläge einsteckst und für Dich prüfst.

Fälle Deine Entscheidung.

Sei unentschuldigend, sei eindeutig Du!

Deine
Petra


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