Ich bin Coach und Moderatorin, Mutter und Marathonläuferin, pendle zwischen Welten und Städten. Das ist spannend! Und wundervoll! Und es fallen Geschichten und Erkenntnisse ab, die ich Ihnen und Euch erzählen möchte. Einmal wöchentlich, in meinem Blog.

Wer will – der schafft

Für uns Ferien-Gestrandete (siehe meinen letzten Blog) hat sich diese einfache Formel gerade in Dänemark wieder so vollständig bewahrheitet. Die Größe von Willenskraft, nämlich. Und das, was uns durch sie möglich ist.

Wir (meine Kinder, unsere urlaubsreife Riesenhündin und ich) sind ja, nachdem unsere ursprüngliche Bulli-Atlantik-Tour auf der knallheißen Autobahnauffahrt Duisburg-Homberg mit einem kochenden Bulli-Motor endete, erstmal wieder nach Hause gefahren.

Als wir nach unserer 20 Stunden Odyssee wieder in Hamburg angekommen waren, waren wir so müde, so wechselgebadet, so eigentlich der Meinung, dass wir uns zuhause einrollen und wehmütig an die Atlantik-Wellen denken und uns abfinden sollten damit, dass dieses Jahr eben keinen Sommerurlaub für uns vorgesehen hatte.

Dann haben wir sehr lange geschlafen. Dann sind wir aufgewacht, Dann haben wir uns angesehen und uns gegenseitig angezündet. Wir wollen Urlaub. Wir wollen surfen. Wir wollen eine großartige Zeit, auch wenn sie eben so ganz anders wird, als erwartet.

Mit Trotz im Blick habe ich unsere Alternativ-Destination gesucht. Ein Häuschen in der Nähe von Cold Hawai, Klitmöller, der einzige Ort in Dänemark, an dem man Wellenreiten kann.

Mit Freude sind wir losgefahren. Wir wollten, dass es toll wird. Wir haben, seit wir hier angekommen sind, jede Kleinigkeit gefeiert, die uns gefällt. Die Wellen, die endlosen Strände, das lichtdurchflutete Häuschen, den Matilde-Kakao, jeden Handstand auf der Sonnenterasse. Die eineinhalb Tage mit Sturm und Wolken haben wir weggesurft und gar nicht groß drüber gesprochen. Trotz immer noch im Blick. Wir WOLLTEN dass es toll wird. Es wurde toll. Viel mehr, als je erwartet.

Das ist Willenkraft im Mikrokosmos.

Aber sie ist ganz genauso auf alle anderen Lebensbereiche übertragbar. Wenn wir wissen, was wir wirklich wollen, wenn wir bereit sind, es anzugehen, wenn wir uns dafür nicht schonen, sondern zielfokussiert drauf los marschieren: wer oder was soll uns aufhalten?

Mich begeistern Menschen, die ihren Willen umsetzen. Die ihre Ziele nicht mehr loslassen, sich mühen, die Extrameile um Extrameile gehen. Als Coach gibt es wenig, was befriedigender ist, als die Willenskraft von einer Klientin oder einem Klienten so zu steigern, die Ziele so greifbar zu machen, dass tatsächlich alles möglich wird.

Als Mutter gibt es wenig, was ergreifender ist, als die Kraft der eigenen Kinder zu fühlen, die Dinge ins Positive zu wenden.

Um Willenskraft – mit schwergewichtiger, schwer prominenter Unterstützung geht es auch kommende Woche in meinem Blog. Jetzt geh ich einen Handstand machen. Will ich. Unbedingt.


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